Im Jahr 2023 hat die Stadtgemeinde Pinkafeld einen breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess durchgeführt, um ein Zukunftskonzept für die Stadtentwicklung zu erstellen. Dieses Zukunftskonzept soll die Schwerpunkte der nächsten zehn Jahre definieren und gleichsam Ausgangsbasis für das neue Örtliche Entwicklungskonzept sein.
Im Zuge des Bürgerbeteiligungsprozesses entstanden zwei Leitprojekte – das Projekt Pinkacampus und das Projekt Innenstadtaufwertung. Beiden Leitprojekten gemein ist, dass diese aufgrund des Standortes unserer Gemeinde eine überregionale Bedeutung aufweisen. Durch den Neubau des Hochschulcampus und der avisierten Errichtung eines Sportcampus in den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass Pinkafeld ein zunehmend junges und anspruchsvolles Publikum ansprechen wird. Ohne adäquate Infrastruktur über die Campusorganisation hinaus kann diese Publikum aber nicht langfristig in der Region gehalten werden. Das Zukunftskonzept versteht sich daher gewissermaßen als Bindeglied, um durch eine attraktive Innenstadt das Kultur- und Freizeitangebot einerseits zu stärken, andererseits aber auch den Wirtschaftsstandort zu attraktivieren und so mittelfristig neue Arbeitsplätze in der Region zu gestalten.
Als erster und entscheidender Schritt hin zu dieser attraktiven Innenstadt steht nunmehr die Umsetzung eines Architekturwettbewerbes auf dem Programm, um in einem europaweiten Wettbewerb das neue, moderne und zukunftsfitte Gesicht der Stadtgemeinde zu finden. Geplant ist, gemeinsam mit dem bereits beauftragten Consulting-Unternehmen M.O.O.CON sowie den Verkehrsplanern entsprechende Ausschreibungsunterlagen passgenau zu erstellen und sodann in einen offenen Wettbewerb zu gehen. Das Verkehrskonzept sowie die wesentlichen Eckpunkte zum Wettbewerb wurden bereits festgelegt. Begleitet von einer intern eingerichteten Steuerungsgruppe soll sodann die Durchführung des Wettbewerbs stattfinden, um letztlich durch Entscheidung einer Expertenjury de Sieger zu finden. Jener erhält nicht nur ein Preisgeld, sondern wird insbesondere dazu eingeladen, Gespräche über die Planungsleistung zu führen, um in weiterer Folge schrittweise die baulichen und landschaftsarchitektonischen Maßnahmen treffen zu können.


